Häusler Contemporary

Claudine Humblet »Post-minimalisme et Anti-Form«

Claudine Humblet »Post-minimalisme et Anti-Form«

Post-Minimalism

Claudine Humblet, »Post-minimalisme et Anti-Form: dépassent de l’esthétique minimale«
Mit Texten zu Keith Sonnier, Gary Kuehn, Bill Bollinger, u.a.
Skira editore, 2016
295 Seiten (franz.)
ISBN 978-88-572-3047-4
EUR 59.00

Eine neue, umfangreiche Darstellung des Post-Minimalismus.

Der Begriff des Post-Minimalismus wurde Ende der 1960er-Jahre vom Kunsthistoriker und Kunstkritiker Robert Pincus-Witten geprägt, der damit das Werk von Eva Hesse charakterisierte, welche die spezifischen Eigenschaften neuer Materialien untersuchte. Die Motivation dieser Kunstströmung ist im Bestreben von Künstlern zu suchen, die, wie es Robert Morris in seinem Essay »Anti Form« (in: »Artforum«, April 1968) formulierte, sich von den primären Strukturen abwendeten, um das Wesentliche aus der Vorgehensweise von Jackson Pollock und Morris Louis heraus zu filtrieren.

Claudine Humblet präsentiert in diesem neuen Band das Werk von Eva Hesse, Keith Sonnier, Gary Kuehn, Lynda Benglis, Bill Bollinger, Alan Saret, Alice Adams und Richard Serra. Sie alle stehen auf ihre Weise für einen »Zeitgeistes«, der sich einer biegsamen und unverfrorenen Modernität zuwendet, indem sie Skulpturen in Raum und Zeit schaffen – manchmal ephemer, aber immer von eingehender Originalität und Expressivität.

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