Häusler Contemporary

David Reed im Museum Haus Lange, Krefeld

David Reed im Museum Haus Lange, Krefeld

David Reed »#640«, 2012-2014 | Öl und Alkyd auf Polyester | 76.2 x 152.4 cm

David Reed »#640«, 2012-2014 | Öl und Alkyd auf Polyester | 76.2 x 152.4 cm

David Reed »The Mirror and the Pool«
Museum Haus Lange, Krefeld
Eröffnung: Sonntag, 22. März 2015
Ausstellung bis 23. August 2015

David Reed, geb. 1946 in San Diego, Kalifornien, gehört zu den einflussreichsten Künstlern in den Vereinigten Staaten. Er hat aus einer gänzlich anderen Perspektive als Imi Knoebel das Spektrum gegenstandloser Kunst erweitert. Während seines Studiums (bis 1968) widmet er sich zunächst einer vom Abstrakten Expressionismus inspirierten Landschaftsmalerei, bevor er sich in den frühen 1970er Jahren rigoros einer vom Minimalismus beeinflussten gestischen Abstraktion zuwendet. Im Laufe der Jahre erarbeitet der Künstler ein vielschichtiges System des Farbauftrags, bei dem illusionistische Tiefenräumlichkeit und malerische Flächigkeit auf prekäre Weise interagieren. Ausschlaggebend bleibt unterdessen die Körperbezogenheit seiner Malerei, die auch ihr Gegenteil einschließt: „Abstraktion entspringt der Auflösung unserer Körperkonturen und der Ahnungslosigkeit, wo man sich befindet.“ (Reed) Zugleich reflektieren die CinemaScopeformate ebenso wie die innerbildlichen Bewegungsabläufe Reeds einschlägige Filmerfahrungen; sie führen in den 1990er Jahren zu filmischen Inszenierungen mit Malerei.
Für das Museum Haus Lange konzipiert der Künstler eine ortspezifische Arbeit in Form eines einzigen Gemäldes, das alle Ausstellungsräume übergreift. In Interaktion mit der Architektur von Mies van der Rohe sowie mit Yves Kleins immateriellen Raum Le Vide (1961) Bezug nehmend, kreiert Reed ein irritierendes Bildpanorama aus Spiegelungen, Repetitionen und räumlichen Entgrenzungen.
(Auszug aus dem Pressetext Museum Haus Lange, Krefeld)

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

 

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