Häusler Contemporary

Keith Sonnier in der Whitechapel Gallery, London

Keith Sonnier in der Whitechapel Gallery, London

Keith Sonnier, »Dot Dash Corner«, 1979/91 | Neon, Aluminium, Farbe | 246.4 x 139.7 x 152.4 cm

Keith Sonnier, »Dot Dash Corner«, 1979/91 | Neon, Aluminium, Farbe | 246.4 x 139.7 x 152.4 cm

Keith Sonnier »Light Works«
Whitechapel Gallery, London, UK
10. Juni – 11. September 2016

Mit seinen dreidimensionalen Zeichnungen aus Neon taucht der amerikanische Künstler Keith Sonnier (geb. 1941) Räume und Körper in farbiges Licht. Im Umfeld von Künstlern wie Lynda Benglis, Mary Heilmann, Bruce Nauman oder Richard Serra bildete Sonnier eine post-minimalistische Sprache heraus, die physisch unmittelbar wirken und gleichzeitig Assoziationen zulassen. Der amerikanische Kritiker Donald Duspit schreibt: »Keith Sonniers Skulpturen ziehen Aufmerksamkeit auf sich, wie Formsignale aus einer fernen Gefühlszone«.

Die Whitechapel Gallery mit ihrer Architektur des 19. Jahrhunderts wird in der Ausstellung von vier wegweisenden, frühen Neonarbeiten aus den Jahren 1968 bis 1970 verwandelt. »Neon war ursprünglich ein Material, das in einer flachen Ebene als Schrift verwendet wurde. Ich habe begonnen, es aus dieser Plane herauszulösen, es in den Raum zu überführen und es in einer dreidimensionalen Weise zu verwenden«. Keith Sonnier kombiniert Neon mit anderen industriellen Materialien wie Glas, Schaumstoff und Kabel. Geometrie kontrastiert mit Lichtgeraden und mit dem leuchtenden Schimmern und deutet so einen poetischen Syntax ebenso an wie eine Verbindung zu Sonniers Wurzeln in der mulit-lingualen, kreolischen Kultur von Louisiana.

(Auszug aus dem Pressetext der Whitechapel Gallery)

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